Kolik

Hat ein Hund sehr starke Blähungen, werden diese als Koliken oder Flatulenz bezeichnet. Sie sind äußerst schmerzhaft durch entstehende Gase im Darm des Hundes, die sich durch Krämpfe und Bauchschmerzen bemerkbar machen. Die Kolik beim Hund erfordert ein paar Sofortmaßnahmen vonseiten des Besitzers. Zusätzlich sollte aber auch ein tiermedizinischer Rat eingeholt werden, da eine unbehandelte Flatulenz dem Hund gefährlich werden kann.

Ursachen einer Kolik beim Hund

Verschiedene Gründe können die Blähungen herbeiführen. Der Hund hat womöglich blähungsfördernde Nahrung zu sich genommen oder sie war sogar verdorben. Hunde neigen zudem zum Schlingen was dazu führen kann, dass viel Luft in den Verdauungstrakt gerät und dadurch Koliken entstehen. Wird die Nahrung sehr plötzlich umgestellt, reagieren manche Hunde ebenfalls mit Blähungen. In seltenen Fällen handelt es sich aber auch um eine Allergiereaktion.

Hilfreiche Tipps zur Vermeidung von Flatulenz

Zuerst ist es ratsam, die Ursache für die Kolik beim Hund zu ermitteln. Das erhöht die Chance, ihr entgegenzuwirken. Zur Vorbeugung ist es ratsam dem Hund lieber öfter kleinere Portionen an Futter zu geben. Zudem sorgt die Bewegung während den regelmäßigen Spaziergängen für eine gute Verdauung der aufgenommenen Nahrung. Steht der Napf des Hundes erhöht, schluckt er bei der Nahrungsaufnahme weniger Luft. Zudem sollte der Besitzer darauf achten, welches Futter er ihm Verabreicht. Es ist anzuraten, auf gesunde, abwechslungsreiche und nicht blähende Futtermittel zu achten.

Erste Maßnahmen bei starken Blähungen

Macht sich eine Kolik beim Hund bereits bemerkbar, kann ein Sud aus Löwenzahnwurzeln Abhilfe leisten. Auch eine kleine Menge Orangensaft hilft gegen eine Kolik beim Hund. Dennoch sollte auf den Gang zum Tierarzt nicht verzichtet werden. Diagnostiziert dieser eine Flatulenz, wird er dem Hund mithilfe eines Rohres Luft aus dem Magen entfernen. Koliken sind immer ernst zu nehmen und bedürfen einer dementsprechenden Behandlung. Das erspart dem Hund Schmerzen und die Ursachen können zukünftig vermieden werden.

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