Tollwut (Rabies)

Vorsicht vor Hunden mit Tollwut! Ein Virus ist für die Tollwut beim Hund verantwortlich. Sie tritt nicht nur bei Hunden auf. Sie kann andere Tiere und vor allem Menschen betreffen. In Deutschland kommt diese Infektion, die auch einer Mythologie zufolge den Namen Lyssa trägt, durch die prophylaktischen Maßnahmen selten vor.

Tollwut Symptome und Diagnostik der Rabies

In den meisten Fällen kann ein Verlauf in drei Phasen beobachtet werden.

  1. Prodromalphase
  2. Exzitationsphase
  3. Paralyse Stadium

Zunächst verändert sich der Hund in seinem Verhalten. Es wird unruhig und zugleich zutraulich. Zu beobachten sind ein erhöhter Speichelfluss und Beschwerden beim Schlucken. In der Exzitationsphase ändert sich dies grundlegend. Die Tollwut zeigt sich durch Aggression. Die Hunde schnappen und beißen, welches die Gefahr der Übertragung von Rabies, erhöht. Im letzten Stadium treten die Lähmungserscheinungen auf und nehmen rapid zu, bis der Tod eintritt. Von der Ansteckung bis zum Tod werden nur einige Tage vergehen, in welchen sich die Symptome überschneiden können.

Tollwut Therapie und Prognose

In Deutschland ist es verboten, Hunde mit Rabies zu behandeln. Wurde die Diagnose Rabies gestellt, wird der Hund streng isoliert. Da keine Heilung bei der Tollwut beim Hund besteht, ist es günstig, um dem Hund das Leiden zu ersparen, ihn einzuschläfern.

Prophylaxe gegen Tollwut beim Hund

Da keine Behandlung erfolgen kann, nach dem die Rabies bei Hunden festgestellt wurde, ist es ratsam vorzubeugen. Dazu bieten sich die Schutzimpfungen an. Wenn der Welpe den dritten Lebensmonat erreicht hat, kann man mit der Immunisierung gegen Tollwut beginnen. Bis der Impfstoff seine Wirkung entfaltet hat und die Hunde nicht mehr an Rabies erkranken, können vergehen etwa 4 Wochen.

Meldepflicht bei Rabies

Bereits bei Verdacht auf Tollwut ist der Amtstierarzt, davon in Kenntnis zu setzen. Zu groß ist die Ansteckungsgefahr, vor allem für den Menschen. In der Regel erfolgt die Begutachtung vor Ort. Von dem Versuch Hunde, die frei herumlaufen, sie in den Zwinger zu sperren oder sie anzulegen, ist Abstand zu nehmen. Ist der Hund an Tollwut erkrankt, sind seine Reaktionen unberechenbar.

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