Dogdance – Eine kreative Hundesportart für Mensch und Tier
Dogdance ist eine Hundesportart, die Musik, Gehorsam und Tricks in einer harmonischen Choreografie verbindet. Dabei führen Hund und Mensch gemeinsam verschiedene Bewegungsabläufe im Takt der Musik aus. Diese Sportart fördert nicht nur die Bindung zwischen Hund und Halter, sondern verbessert auch die geistige und körperliche Fitness des Vierbeiners. Da Dogdance keinerlei besondere körperliche Voraussetzungen benötigt, ist es für Hunde aller Rassen und Altersgruppen geeignet.
Wie beginnt man mit Dogdancing?
Der Einstieg ins Dogdance erfolgt in der Regel spielerisch. Wichtig ist zunächst, dass der Hund grundlegende Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ und „Bleib“ sicher beherrscht. Idealerweise verfügt er bereits über ein gewisses Maß an Motivation, durch Futter oder Spielzeug belohnt zu werden. Erste Dogdance-Übungen können zuhause oder in einer Hundeschule ausprobiert werden. Spezielle Dogdance-Kurse bieten zudem professionelle Anleitung und Hilfestellung.
Zunächst wird der Hund mit einfachen Bewegungen vertraut gemacht, die später in eine fließende Choreografie integriert werden können. Dabei ist Geduld gefragt: Der Hund sollte langsam und mit viel positiver Verstärkung an die neuen Herausforderungen herangeführt werden.
Übungen für Anfänger im Dogdance
Für den Einstieg eignen sich einige grundlegende Bewegungsabläufe, die leicht zu erlernen sind und die Basis für komplexere Figuren bilden:
- Slalom durch die Beine: Der Hund läuft auf Kommando in einer Acht-Form zwischen den Beinen des Halters hindurch.
- Drehung (Spin/Twist): Der Hund dreht sich auf Signal einmal um die eigene Achse.
- Pfötchen geben und Winken: Eine einfache und niedliche Übung, bei der der Hund auf Kommando eine oder beide Pfoten hebt.
- Rückwärtslaufen: Dies verbessert die Körperkoordination und kann später in Choreografien eingebaut werden.
- Sprünge über das Bein oder den Arm: Einfache Sprünge fördern die Beweglichkeit und das Vertrauen des Hundes in seinen Halter.
Wie groß ist die Verletzungsgefahr bei Dogdance?
Dogdance ist eine vergleichsweise gelenkschonende Hundesportart, wenn sie richtig ausgeführt wird. Dennoch gibt es einige Risiken, die minimiert werden können:
- Untergrund beachten: Harte oder rutschige Böden sollten vermieden werden, um Verletzungen zu verhindern.
- Individuelle Belastbarkeit des Hundes berücksichtigen: Hunde mit Gelenkproblemen oder Übergewicht sollten keine zu anspruchsvollen Sprünge oder Drehungen ausführen.
- Aufwärmen und Dehnen: Ein kurzes Aufwärmprogramm mit lockeren Bewegungen reduziert das Verletzungsrisiko bei Mensch und Hund.
- Pausen einplanen: Überlastung kann zu Muskel- und Gelenkbeschwerden führen, daher sind regelmäßige Pausen wichtig.