Hoopers – Eine gelenkschonende Hundesportart für jedes Team
Hoopers ist eine noch relativ junge Hundesportart, die sich durch einen harmonischen und gelenkschonenden Bewegungsablauf auszeichnet. Dabei durchläuft der Hund einen Parcours aus sogenannten Hoops (Bögen), Tonnen, Gates und Tunneln, während der Hundeführer ihn auf Distanz lenkt. Ziel ist es, den Hund mit Körpersprache und verbalen Kommandos durch den Parcours zu führen, ohne selbst mitzulaufen.
Was ist der Unterschied zwischen Hoopers und Agility?
Obwohl Hoopers und Agility beide auf Parcoursarbeit basieren, gibt es wesentliche Unterschiede:
- Kein Springen: Anders als beim Agility gibt es bei Hoopers keine Sprünge oder enge Wendungen, wodurch die Gelenke des Hundes geschont werden.
- Distanzarbeit: Während der Halter beim Agility meist mitläuft, bleibt er bei Hoopers an einer zentralen Stelle und lenkt den Hund durch den Parcours.
- Fließende Bewegungen: Der Hoopers-Parcours besteht aus weiten Bögen und sanften Richtungswechseln, wodurch die Belastung für den Hund reduziert wird.
Für welche Hunde ist Hoopers geeignet?
Hoopers ist eine Sportart, die sich für nahezu jeden Hund eignet, da sie individuell an Größe, Alter und Fitnesszustand angepasst werden kann. Besonders gut geeignet ist Hoopers für:
- Seniorenhunde oder Hunde mit Gelenkproblemen, da es keine Sprünge oder abrupte Richtungswechsel gibt.
- Große oder schwere Hunde, die beim Agility möglicherweise an ihre körperlichen Grenzen stoßen würden.
- Junge Hunde, die noch im Wachstum sind und keinen starken Belastungen ausgesetzt werden sollen.
- Hunde mit Handicap, da die Übungen variabel gestaltet werden können.
- Hunde, die gerne auf Distanz arbeiten, da der Halter nicht direkt mitläuft.
Wie groß ist die Verletzungsgefahr bei Hoopers?
Hoopers gilt als eine der sichersten Hundesportarten, da sie gelenkschonend ist und keine Sprung- oder Stoppbewegungen erfordert. Dennoch gibt es einige Aspekte, die das Verletzungsrisiko minimieren:
- Geeigneter Untergrund: Ein rutschfester, federnder Boden (z. B. Rasen oder Sand) verringert die Belastung für die Gelenke.
- Angemessenes Trainingstempo: Der Hund sollte langsam an die Sportart herangeführt werden, um Überlastung zu vermeiden.
- Richtige Körpersprache und Kommandos: Eine klare Kommunikation zwischen Halter und Hund verhindert plötzliche Richtungswechsel oder unsichere Bewegungen.