Labrador Retriever

Labrador Retriever Hund

Labrador Retriever Wesen

Die Rasse findet Verwendung als Rettungs-, Drogenspür-, Therapie-und Blindenhund. Darüber hinaus weisen Labrador Retriever gute Eigenschaften als Jagdhunde auf. Sie sind nicht wasserscheu und brauchen viel Auslauf.

Ein Labrador Retriever will beschäftigt werden und braucht Aufgaben, kann aber auch die Welt um sich herum komplett ausblenden und entspannt nichts tun. Außerdem ist er ein geduldiger, intelligenter, freundlicher und wirklich kinderlieber Hund, der sich als Familienhund eignet.

Gibt es typische Krankheiten unter denen Labrador Retriever leiden?

Labrador Retriever sind anfällig für bestimmte gesundheitliche Probleme, wie Hüftdysplasie, Ellenbogendysplasie und Augenkrankheiten wie Katarakte (Grauer Star). Zudem neigen sie zu Übergewicht, was ihre Gelenke belastet. Regelmäßige Tierarztbesuche und eine ausgewogene Ernährung helfen, diese Risiken zu minimieren.

Labrador Retriever Herkunft

Der Labrador Retriever stammt von der Ostküste Kanadas. Dieser mittelgroße, kräftige Hund ist ein Apportierhund und hatte die Aufgabe das erlegte Wild zum Jäger zu bringen oder aber den Fischern abgetriebenen Fang oder Netze aus dem
Wasser zu holen.

Als er nach England eingeführt worden ist, bekam er als Zusatz zu seinem Rassenamen den Name seines Heimatlandes Labrador. In England war der Adel von dem Hund begeistert und züchtete ihn weiter. Als in Kanada die Hundesteuer eingeführt worden ist, sind fast alle Hunde getötet worden.

Im Jahr 1903 ist der Labrador als eigene Rasse anerkannt worden. Später bildeten sich zwei Linien aus, für Ausstellungen die mit gutem und massigem Aussehen und eine etwas schlankere Arbeitslinie. Er wird von der FCI unter der Nr. 122 als eigenständige Rasse anerkannt.

Labrador Retriever Größe

Der Rüde erreicht eine Größe von 56 bis 57 cm und die
Hündin wird 54 bis 56 cm groß. Das Gewicht des Hundes
liegt zwischen 35 und 38 kg.

Labrador Retriever Aussehen

Er hat ein kurzes und dichtes Haar. Es gibt drei verschiedene Fellfarben, einfarbig schwarz, schokoladenbraun oder gelb (die Abstufungen reichen von hellcreme bis fuchsrot). Labrador Retriever haben mittellange Hängeohren.

Was muss man über Labradore wissen?

Labradore sind freundliche, energiegeladene und intelligente Hunde, die oft als Arbeitshunde, Therapiehunde oder Familienhunde eingesetzt werden. Sie sind bekannt für ihre gute Lernfähigkeit und ihren ausgeprägten Jagdinstinkt. Labradore sind auch sehr sozial, lieben den Kontakt zu Menschen und benötigen regelmäßige Bewegung, um gesund und glücklich zu bleiben.

Was ist der Unterschied zwischen einem Labrador und einem Labrador Retriever?

Es gibt keinen Unterschied zwischen einem Labrador und einem Labrador Retriever. Der Begriff „Labrador Retriever“ beschreibt die gleiche Rasse. Der Zusatz „Retriever“ verweist auf ihre ursprüngliche Aufgabe als Apportierhunde, die gefällte Vögel oder andere Beutetiere zurückbringen sollten.

Ist der Labrador ein guter Familienhund?

Ja, Labradore sind ausgezeichnete Familienhunde. Sie sind sanft, geduldig und besonders kinderfreundlich. Ihr ausgeglichenes Wesen macht sie zu idealen Begleitern für aktive Familien, da sie viel Bewegung und Aufmerksamkeit benötigen, aber auch gut mit anderen Haustieren und Kindern zurechtkommen.

Wie viel Auslauf braucht ein Labrador Retriever?

Labrador Retriever benötigen täglich viel Bewegung, mindestens eine bis zwei Stunden. Sie genießen Spaziergänge, joggen und schwimmen gerne. Eine aktive Beschäftigung ist wichtig, um ihre Energie abzubauen, da sie sehr agil und lebhaft sind. Auch geistige Anreize durch Training sind von Vorteil.

Labrador Retriever Krankenversicherung

Labradore sind anfällig für Augenkrankheiten und Fehlstellungen des Hüftgelenks, die ggf. durch teure Operationen korrigiert werden müssen.
Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

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