
Dalmatiner Herkunft
Faktisch belegt ist nicht viel über die Herkunft des Dalmatiners. Es gibt Abbildungen in altägyptischen Pharaonengräbern, es gibt Bilder aus dem 16. und 17. Jahrhundert und kirchliche Chroniken mit Hinweisen aus dem 14. Jahrhundert. Historisch gesehen wurde der Dalmatiner in verschiedenen Ländern als Wachhund, Begleithund und sogar als Feuerwehrenhund eingesetzt. Man glaubt, dass der Ursprung des Dalmatiners im östlichen Mittelmeerraum an der Dalmatinischen Küste zu suchen ist. Der erste offizielle Standard ist für den Dalmatiner im Jahre 1890 festgelegt worden. Er wird von der FCI unter der Nr. 153 als eigenständige Rasse anerkannt.
Welche Krankheiten sind typisch für Dalmatiner?
Dalmatiner sind anfällig für einige gesundheitliche Probleme, von denen die häufigste Taubheit ist. Etwa 10-12 % der Dalmatiner sind taub, was eine genetische Veranlagung hat. Sie neigen auch zu Hauterkrankungen wie Ekzemen und Allergien. Darüber hinaus kann die Rasse an Harnsteinen leiden, insbesondere an Struvitsteinen, aufgrund ihrer Neigung zu einer niedrigen Urin-pH. Auch Hüftdysplasie und bestimmte Augenkrankheiten wie Katarakte sind bei Dalmatinern häufig.
Dalmatiner Größe
Der Rüde hat eine Größe von 56 – 61 cm mit einem Gewicht bis zu 32 kg. Die Hündin wird 54 – 59 cm groß und erreicht ein Gewicht bis ca. 29 kg.
Dalmatiner Aussehen
Das Fell ist weiß mit schwarzen Tupfen und die Augen sollten dunkelbraun sein. Hunde mit braunen Tupfen sollten bernsteinfarbige Augen haben. Das Haar ist kurz, dicht, glatt und glänzend. Die Hängeohren sind mittelgroß und liegen dicht am Kopf an.
Dalmatiner Wesen
Der Dalmatiner ist ein lebhafter Familienhund mit einem freundlichen Wesen. Dieser bewegungsfreudige Hund sollte deshalb mindestens zwei Stunden täglich Auslauf – oder regelmäßigen Hundesport – haben. Er hat sehr viel Ausdauer und braucht als intelligenter Hund vielerlei Beschäftigung.
Ist ein Dalmatiner ein Anfängerhund?
Dalmatiner sind aufgrund ihrer Energie, Intelligenz und Unabhängigkeit nicht unbedingt für Anfänger geeignet. Sie sind sehr aktiv und benötigen viel Bewegung sowie geistige Stimulation. Dalmatiner können stur und eigenwillig sein, was eine konsequente Erziehung erfordert. Anfänger, die bereit sind, Zeit in das Training zu investieren und die Bedürfnisse des Hundes zu verstehen, können jedoch auch mit einem Dalmatiner gut zurechtkommen. Eine frühzeitige Sozialisation und eine starke Bindung zum Besitzer sind wichtig, um den Hund richtig zu führen.
Sind Dalmatiner gute Familienhunde?
Ja, Dalmatiner sind grundsätzlich gute Familienhunde, da sie eine freundliche und verspielte Natur haben. Sie sind bekannt dafür, sehr anhänglich und loyal gegenüber ihrer Familie zu sein. Allerdings sind sie sehr energiegeladen und benötigen viel Bewegung und Aufmerksamkeit, um ausgeglichen zu bleiben.
Dalmatiner können gut mit Kindern umgehen, sollten aber frühzeitig sozialisiert werden, um sicherzustellen, dass sie in der Familie gut integriert sind. Eine gute Erziehung und konsequentes Training sind unerlässlich, um das Beste aus dieser Rasse herauszuholen.
Dalmatiner Krankenversicherung
Dalmatiner sind bedingt durch ihre Größe häufiger von Erkrankungen des Gelenk-Apparats betroffen, die ggf. durch teure Operationen korrigiert werden müssen.
Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

Dalmatiner Welpen
Dalmatiner Welpen sind aktive, neugierige und verspielte Hunde mit einem eleganten Körperbau. Sie werden zunächst ganz weiß geboren, entwickeln aber im Laufe der ersten Wochen ihre typischen schwarzen oder braunen Flecken. Dalmatiner sind intelligent, lernfreudig und haben ein freundliches Wesen, benötigen jedoch viel Bewegung und geistige Beschäftigung. Ihr kurzes Fell ist pflegeleicht, aber sie haaren das ganze Jahr über.
Wie alle Welpen benötigen Dalmatiner eine Grundimmunisierung. Dazu gehören Impfungen gegen Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Leptospirose und Tollwut. Die erste Impfung erfolgt in der Regel mit 8 Wochen, gefolgt von weiteren Impfungen in der 12. und 16. Lebenswoche. Um den Impfschutz langfristig zu erhalten, sind regelmäßige Auffrischungsimpfungen erforderlich.