Affenpinscher

Affenpischer

Herkunft Affenpinscher

Der Affenpinscher stammt aus Deutschland und wurde bereits im 17. Jahrhundert erwähnt. Ursprünglich als Rattenfänger in Haushalten und Ställen eingesetzt, entwickelte er sich später zum Begleithund. Die Rasse gehört zur Gruppe der Pinscher und Schnauzer und zeichnet sich durch ihr drahtiges Fell sowie ihren charakteristischen affenähnlichen Gesichtsausdruck aus.

Diese Pinscher sind eine der ältesten Hunderassen Deutschlands, die sich kaum verändert haben, seit sie früher unter der Bezeichnung Rattler zur Ratten- und Mäusejagd gezüchtet wurden. Er wird von der FCI unter der Nr. 186 als eigen-ständige Rasse anerkannt.

Welche Krankheiten kommen bei Affenpinscher Hunden häufig vor?

Der Affenpinscher ist eine robuste Hunderasse, kann jedoch zu bestimmten erblichen und altersbedingten Krankheiten neigen. Häufig tritt Patellaluxation auf, bei der die Kniescheibe aus ihrer Position rutscht, was zu Lahmheit führen kann.

Auch Hüftgelenksdysplasie (HD) kann vorkommen und Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen verursachen. Augenprobleme wie Katarakt (Grauer Star) oder progressive Retinaatrophie (PRA) können das Sehvermögen beeinträchtigen. Aufgrund der kurzen Schnauze neigt der Affenpinscher zu Atemproblemen (Brachyzephales Syndrom), insbesondere bei Hitze oder Anstrengung.

Zahnprobleme treten ebenfalls häufig auf, da kleine Hunde oft eine enge Zahnstellung haben. Zudem besteht eine genetische Veranlagung für Herzerkrankungen wie die Mitralklappenerkrankung.

Größe

Der Affenpischer erreicht eine Größe von 25 bis 30 cm und wird etwa 4 bis 6 kg schwer.

Aussehen

Früher gab es den Affenpinscher in vielen Farben. Heute ist er überwiegend schwarz mit einem rauhaarigen Fell, mit schwarzer Unterwolle. Es gibt aber auch graue und braune Farbunterschiede bei den einzelnen Würfen. Die Schnauzer und Pinscher haben ein Scherengebiss – der Affenpinscher hat dagegen einen Vorbiss.

Wesen

Der Affenpinscher ist lebhaft, unerschrocken und passt sich als treuer Begleiter der Familie an. Er ist sehr verspielt und verträgt sich gut mit Kindern. Er ist sehr ausdauernd und verträgt sich gut mit anderen Hunden. Seine Lebenserwartung liegt bei 10 bis 14 Jahren.

Ist der Affenpinscher ein guter Familienhund?

Der Affenpinscher kann ein guter Familienhund sein, wenn er in eine passende Umgebung kommt. Er ist lebhaft, intelligent und anhänglich, jedoch auch eigensinnig und mitunter temperamentvoll. Besonders gut passt er zu Familien mit älteren Kindern, die seinen Bedürfnissen gerecht werden und respektvoll mit ihm umgehen.

Aufgrund seiner geringen Größe und seines mutigen Wesens kann er empfindlich auf grobes Spielen reagieren. Er versteht sich meist gut mit anderen Haustieren, wenn er früh sozialisiert wird. Eine konsequente, aber liebevolle Erziehung ist wichtig, um sein selbstbewusstes Wesen in die richtigen Bahnen zu lenken.

Wie viel Haare verliert ein Affenpinscher?

Der Affenpinscher verliert vergleichsweise wenig Haare, da er eine dichte, raue Fellstruktur besitzt. Sein Fell neigt kaum zum Haaren, muss jedoch regelmäßig gebürstet und gelegentlich getrimmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Besonders im Gesicht und an den Beinen kann das Fell schnell unordentlich wirken, wenn es nicht gepflegt wird.

Da er keinen saisonalen Fellwechsel wie andere Hunderassen hat, bleibt der Haarverlust das ganze Jahr über gering. Dadurch eignet sich der Affenpinscher gut für Menschen, die wenig lose Hundehaare in der Wohnung haben möchten. Trotz des geringen Haarverlusts benötigt sein Fell eine gewisse Pflege, um gesund und gepflegt auszusehen.

Affenpinscher Krankenversicherung

Affenpinscher haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen größeres Risiko Augen-, Gelenkerkrankungen oder Herzprobleme zu erleiden, die durch einen Tierarzt behandelt werden müssen.

Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

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