Beauceron

Beauceron Hunderasse

Beauceron Herkunft

Die Ursprünge dieser Hunderasse liegen im 19. Jahrhundert bei der Wanderschäferei in Frankreich. Aus mehreren Linien bildete sich diese Rasse heraus, für die im Jahre 1889 der erste Rassestandard erstellt worden ist. Der Beauceron wird von der FCI unter der Nr. 44 als eigenständige Rasse anerkannt.

Der Beauceron hat, wie viele andere kontinentaleuropäische Schäferhunde, seinen Ursprung im Canis Palustris, auch bekannt als „Molosser-Moorhund“. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelten sich aus diesem gemeinsamen Vorfahren verschiedene Linien, wobei die Anpassungen an die Anforderungen der Schäferei zu einer Vielfalt in der Morphologie führten, die für diese Aufgabe notwendig war. Diese Variabilität machte die Rasse insgesamt eher uneinheitlich.

Ursprünglich diente der Hirtenhund vor allem dem Schutz der Schafherden vor Raubtieren, streunenden Hunden und Dieben. Doch mit der Einführung des Prinzips der freien Weide im Mittelalter wandelte sich seine Rolle zunehmend hin zum Treibhund. So übernahm der Vorläufer des Berger de Beauce vermutlich sowohl die Aufgabe des Herdenschutzes als auch die des Treibens der Tiere.

Der Abt François Rozier beschreibt in seinem Werk Cours d’agriculture einen mutigen Mastiff, der „allein einen Wolf angreifen und besiegen konnte“, was auf die beeindruckenden Schutzinstinkte und die Widerstandskraft dieser Hunde hinweist.

Welche Krankheiten kommen bei Beauceron häufiger vor?

Der Beauceron gilt als eine robuste und widerstandsfähige Hunderasse. Dennoch gibt es einige Krankheiten, die bei dieser Rasse häufiger auftreten können:

1. Hüftgelenksdysplasie (HD)

2. Ellenbogendysplasie (ED)

  • Eine Fehlbildung des Ellenbogengelenks, die zu Lahmheit und Bewegungseinschränkungen führt.

3. Magendrehung

4. Progressive Retinaatrophie (PRA)

  • Eine genetische Augenerkrankung, die zur fortschreitenden Erblindung führen kann.

5. Herzerkrankungen (z. B. Dilatative Kardiomyopathie – DCM)

Größe

Der Rüde erreicht eine Größe von 65 bis 70 cm und die Hündin wird etwa 61 bis 68 cm groß.

Aussehen

Dieser Gebrauchshund hat ein kurzes, dickes und fest anliegendes Fell mit 3 bis 4 cm langen Haaren. Die Farbe ist schwarz mit lohfarbenen Abzeichen, es kann aber auch blau gefleckt sein mit Abzeichen in grau, schwarz und brand. Er hat Ohren die halbstehend oder hängend sind.

Charakter & Wesen

Der Beauceron wird als Wach-, Schutz- und Hütehund eingesetzt. Durch seine hohe Belastbarkeit findet er auch als Lawinen- und Katastrophenhund Verwendung. Er ist sehr intelligent und hängt treu an seinem Herrn. Er ist sehr selbständig – Fremden gegenüber jedoch misstrauisch und zurückhaltend. Als Familienhund braucht er viel Beschäftigung und vom Halter Einfühlungsvermögen.

Beauceron Krankenversicherung

Beauceron haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen größeres Risiko Gelenkerkrankungen oder Herzprobleme zu erleiden, die durch einen Tierarzt behandelt werden müssen.

Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

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