Burma Katze

Burma Katze

Burma Katze Herkunft

Die Burma-Katze hat ihre Wurzeln in Südostasien, genauer gesagt in der Region, die heute als Myanmar (früher Burma) bekannt ist. Die Rasse entstand aus einer einzelnen Katze namens Wong Mau, die 1930 von einem amerikanischen Seemann in die USA gebracht wurde. Dort wurde sie mit einem Siamkater gekreuzt, um die Burma-Rasse zu begründen. Die Burma-Katze wurde in den 1950er Jahren in Großbritannien anerkannt und hat sich seitdem weltweit verbreitet.

Für welche Krankheiten ist die Burma Katze anfällig

Wie viele Rassekatzen ist auch die Burma-Katze anfällig für bestimmte genetische Erkrankungen. Dazu gehören das Kongenitale Vestibularsyndrom, eine erbliche Innenohrerkrankung, die zu Gleichgewichtsstörungen führen kann, sowie Hypokaliämie, eine Erkrankung, die durch einen niedrigen Kaliumspiegel im Blut gekennzeichnet ist und Muskelschwäche verursachen kann. Auch Diabetes Mellitus tritt bei der Burma Katze häufiger auf. Es ist wichtig, Burma-Katzen von verantwortungsbewussten Züchtern zu erwerben, die Gesundheitstests durchführen, um das Risiko dieser Erkrankungen zu minimieren.

Charakter

Burma Katzen sind bekannt für ihren liebevollen und anhänglichen Charakter. Sie sind sehr menschenbezogen und genießen die Gesellschaft ihrer Besitzer. Sie gelten als intelligent und verspielt, was sie zu idealen Begleitern für Familien macht. Burma-Katzen sind auch dafür bekannt, dass sie gerne „reden“ und kommunizieren oft mit ihren Besitzern durch Miauen und andere Laute.

Größe

Burma-Katzen sind mittelgroße Katzen mit einem muskulösen Körperbau. Sie haben einen kompakten Körper mit einem runden Kopf und großen, ausdrucksstarken Augen. Ausgewachsene Burma-Katzen wiegen in der Regel zwischen 3 und 6 Kilogramm. Sie haben kurze, seidige Haare, die wenig Pflege benötigen.

Burma Katze Fellzeichnung

Das Fell der Burma-Katze ist kurz, glänzend und liegt eng am Körper an. Die häufigste Fellfarbe ist ein sattes Braun, das als „Sable“ bezeichnet wird. Es gibt jedoch auch andere Farbvarianten wie Blau, Schokolade, Lilac und Rot. Die Fellzeichnung ist in der Regel einfarbig, wobei einige Katzen leichte Schattierungen oder Geisterzeichnungen aufweisen können.

Burma Katze Krankenversicherung

Burma Katzen sind genetisch bedingt häufiger von Innenohr- und Muskelschwäche-Erkrankungen betroffen, die ggf. durch teure Behandlungen kuriert werden müssen.

Eine Katzen-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

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