Deerhound

Deerhound Hunderasse

Herkunft

Der Deerhound wurde zur Hetzjagd auf Hirsche gezüchtet und war im Mittelalter der Begleithund des Adels in Schottland. Die Rasse gibt es seit mehr als eintausend Jahren und hat vermutlich ihren Ursprung in den keltischen Windhunden.

Im Jahre 1886 wurde der Britische Deerhound-Club gegründet, der den noch heute gültigen Rassestandard festgelegt hat. Er wird von der FCI unter der Nr. 164 als eigenständige Rasse anerkannt.

Welche Krankheiten kommen bei Deerhound Hunden häufiger vor?

Der Deerhound neigt zu einigen rassetypischen Erkrankungen, insbesondere Herzproblemen wie der dilatativen Kardiomyopathie, die die Herzfunktion beeinträchtigen kann. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Knochenkrebs (Osteosarkom), der bei großen Hunderassen häufiger auftritt.

Magendrehungen sind eine weitere gesundheitliche Gefahr, weshalb auf eine angepasste Fütterung und Ruhephasen nach dem Fressen geachtet werden sollte. Gelenkerkrankungen wie Hüftdysplasie können im Alter zu Bewegungseinschränkungen führen. Aufgrund ihrer geringen Fettmasse reagieren Deerhounds empfindlich auf Narkosen und bestimmte Medikamente.

Deerhound Größe

Der Rüde erreicht eine Größe von 76 cm und ein Gewicht von ca. 46 kg. Die Hündin wird etwa 71 cm groß und das Gewicht liegt bei etwa 37 kg.

Aussehen

Dieser elegante Windhund hat ein dichtes, zotteliges aber eng anliegendes Fell. Die Fellfarben sind blaugrau, verschiedene Grautöne auch gestromt, gelblich, rötlich sandfarben oder rotbräunlich mit schwarzer Maske und schwarzen Ohren. Die Ohren sind klein und nach hinten gefaltet, bei Aufregung über dem Kopf erhoben.

Wesen

Es gibt schnellere Windhunde, aber er ist stark und widerstandsfähig. Er läuft auch bei Hunderennen mit. Außerdem ist er ein guter Begleithund.

Ist ein Deerhound größer als ein Wolfshund?

Der Deerhound ist ein großer Hund, bleibt aber in der Regel etwas kleiner als der Irische Wolfshund. Rüden erreichen eine Schulterhöhe von etwa 76 bis 81 cm, während Hündinnen zwischen 71 und 76 cm groß werden.

Der Irische Wolfshund kann hingegen eine Schulterhöhe von über 90 cm erreichen und gilt als die größte Hunderasse der Welt. In Bezug auf das Gewicht sind Deerhounds meist etwas leichter und schlanker gebaut als Wolfshunde. Beide Rassen haben jedoch eine imposante Erscheinung und ähneln sich in Körperbau und Fellstruktur.

Wie alt wird ein Deerhound?

Die Lebenserwartung eines Deerhounds liegt durchschnittlich zwischen 7 und 10 Jahren. Große Hunderassen haben generell eine kürzere Lebensdauer als kleinere Hunde, was auf das schnelle Wachstum und die damit verbundenen gesundheitlichen Belastungen zurückzuführen ist.

Herzkrankheiten und Knochentumore können die Lebenszeit zusätzlich verkürzen. Eine gesunde Ernährung, angemessene Bewegung und regelmäßige tierärztliche Kontrollen können dazu beitragen, die Lebenserwartung zu maximieren. Einige Deerhounds erreichen mit guter Pflege und genetischer Veranlagung ein Alter von bis zu 12 Jahren.

Deerhound Krankenversicherung

Sehr große Hunde haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen größeres Risiko Herz- oder Gelenk-Erkrankungen zu leiden, die ggf. durch teure Operationen korrigiert werden müssen.

Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

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