tier-krankheiten.de

Hundefloh

Eine durchaus unangenehme Erkrankung stellt der Hundefloh dar. Dieser ist zwar sehr bekannt, dennoch wissen viele Menschen nicht, wie sie ihr geliebtes Tier davon befreien können, was dabei zu beachten ist und wie ein solcher Floh überhaupt erkannt werden kann. Der folgende Text soll aus diesem Grund einige Informationen rund um diese Thema aufgreifen.

Allgemeines über Flöhe

Die Flöhe gehören zu der Klasse der Insekten, da sie über sechs gegliederte Beine verfügen. Sie bilden eine eigene Ordnung im System mit ungefähr 1.550 Arten. 70 davon sind in Deutschland heimisch und somit eine Gefahr für den Hund. Da der Hundefloh sich schnell fortpflanzen kann, haben die Flöhe ihren Fortbestand sehr gut gemeistert.

Hundefloh Infektion

Um vom Hundefloh befallen zu werden, muss der Hund Kontakt mit einem anderen Tier, welches von Flöhen befallen ist, gehabt haben. Zudem muss ein Flohweibchen auf den neuen Wirt, also das neue Opfer, gesprungen sein. Mithilfe seines Rüssels durchdringt er die Haut und kann somit das Blut über sein Nahrungsrohr in den Darm aufnehmen.

Flöhe als Diagnose

Um Flöhe beim Hund festzustellen bedarf es theoretisch keiner großen Kunst. Ein gutes Auge und eventuell eine Lupe genügen vollkommen. Hierbei ist auch ein Flohkamm sehr hilfreich. Wird das Fell des Tieres mithilfe des Kamms gescheitelt, können im Falle eines Befalls meistens schwarze Krümel festgestellt werden. Diese sollten mit dem Kamm aufgenommen werden und anschließend untersucht werden. Wird der Flohkot auf ein nasses und weißes Blatt Papier gegeben, löst dieser sich im Wasser auf und das getrocknete Blut bekommt seine für Blut typische Färbung. So kann das getrocknete Blut während des Lösungsvorganges sogenannte Schlieren bilden, die das Blut und somit den eindeutigen Beweis für Flöhe erbringen, selbst wenn kein Floh gefunden werden sollte.

Therapie und Behandlung

Um den Hundefloh zu bekämpfen, werden meistens Präparate wie Chitinhemmer eingesetzt. Diese greifen in den Stoffwechsel des Schädlings ein und verhindern dessen Häutung. Zudem gibt es auch noch Medikamente, die die kleinen Chloridkanälchen im Nervengewebe des Flohs angreifen.

Theme: Overlay by Kaira Extra Text
Cape Town, South Africa