Jack Russell Terrier

Jack Russell Terrier

Herkunft

Es war der Pfarrer und passionierte Jäger Jack Russel der vor etwa 150 Jahren durch verschiedene Einkreuzungen diese Rasse geschaffen hat. Die Hündin mit der alles begonnen hat, hörte auf den Namen Trump. Ihr Bild hängt in der Sattelkammer des Schlosses Sandringham und ist Eigentum der Queen. Es war nicht das Ziel eine neue Rasse zu begründen, sondern einen arbeitsfähigen Terrier zu schaffen. Er wird von der FCI unter der Nr. 345 als eigenständige Rasse anerkannt.

Welche Krankheiten kommen bei einem Jack Russell Terrier häufig vor?

Der Jack Russell Terrier ist eine robuste und aktive Hunderasse, neigt jedoch zu bestimmten erblichen und altersbedingten Krankheiten. Häufig treten Augenerkrankungen wie Linsenluxation und Katarakt (Grauer Star) auf, die das Sehvermögen beeinträchtigen können. Zudem ist die Rasse anfällig für Patellaluxation, bei der die Kniescheibe herausspringt, was zu Lahmheit führen kann.

Hüftgelenksdysplasie (HD) und Legg-Calvé-Perthes-Krankheit betreffen die Hüftgelenke und können zu Schmerzen führen. Taubheit tritt insbesondere bei weiß gezeichneten Hunden auf. Einige Jack Russell Terrier entwickeln Ataxie und Myelopathie, neurologische Erkrankungen, die die Bewegungskoordination beeinträchtigen.

Zudem sind Hautallergien und Zahnprobleme aufgrund der engen Zahnstellung verbreitet. Eine sorgfältige Zucht, regelmäßige Tierarztbesuche und eine angepasste Pflege helfen, gesundheitliche Probleme zu minimieren.

Jack Russell Terrier Größe

Der Hund erreicht eine Größe von 25 bis 30cm und ein Gewicht von 4 bis 8 kg. In England gibt es regional bedingt eine größere Variante in der Zucht bis 38 cm, weil auch die zu bejagenden Füchse regional unterschiedlich groß sind.

Aussehen

Er ist glatt-, rau- oder stockhaarig, die Fellfarbe ist weiß mit Abzeichen in den Farben schwarz, braun oder loh. Es können auch verschiedenen Kombinationen dieser Farben auftreten. Er hat bewegliche, abgeknickte Ohren und die Rute wird aufrecht getragen.

Wesen

Er ist ein mutiger und intelligenter Jagdhund mit viel Ausdauer und Temperament. Er kann zum Stöbern, zum Apportieren oder zur Jagd auf Federwild im Wasser eingesetzt werden. Gelegentlich ist er etwas eigensinnig, wie halt ein Terrier sein kann. Er ist umgänglich, passt sich gut an und mag Kinder.

Jack Russell Terrier Krankenversicherung

Jack Russell Terrier haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen größeres Risiko Gelenkerkrankungen oder Herzprobleme zu erleiden, die durch einen Tierarzt behandelt werden müssen.

Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

Mehr Informationen zu Hunde-Krankenversicherungen

Ist ein Jack Russell Terrier als Anfängerhund geeignet?

Der Jack Russell Terrier ist ein intelligenter, aktiver und eigenwilliger Hund, der eine konsequente Erziehung und viel Beschäftigung benötigt. Aufgrund seines starken Jagdtriebs, seiner Energie und seines selbstständigen Wesens kann er für Hundeanfänger eine Herausforderung darstellen.

Unerfahrene Halter könnten Schwierigkeiten haben, seinen Bewegungsdrang und seinen Erziehungsbedarf angemessen zu managen. Mit ausreichend Wissen, Geduld und einer frühzeitigen, konsequenten Erziehung kann er jedoch auch für ambitionierte Anfänger geeignet sein.

Ein Besuch in der Hundeschule und eine artgerechte Auslastung sind essenziell, um unerwünschtes Verhalten zu vermeiden.

Ist ein Jack Russell schwer zu erziehen?

Die Erziehung eines Jack Russell Terriers kann anspruchsvoll sein, da er einen ausgeprägten Jagdinstinkt und eine starke Eigenwilligkeit besitzt. Er ist intelligent und lernfähig, testet jedoch gerne Grenzen aus und benötigt eine klare, konsequente Führung.

Besondere Herausforderungen sind das Abrufen ohne Leine und das Kontrollieren seines Jagdtriebs. Eine frühzeitige Sozialisation, positiver Trainingsansatz und regelmäßige geistige sowie körperliche Beschäftigung sind entscheidend. Mit geduldiger und konsequenter Erziehung kann er ein gut erzogener Begleiter werden.

Kann man Jack Russell alleine lassen?

Ein Jack Russell Terrier ist sehr menschenbezogen und bleibt ungern lange allein. Längere Trennungszeiten können zu Stress, Unruhe oder destruktivem Verhalten führen, insbesondere wenn er nicht ausreichend ausgelastet wurde.

Mit gezieltem Training kann er lernen, für einige Stunden alleine zu bleiben, sollte aber nicht regelmäßig lange Zeit ohne Gesellschaft verbringen. Wichtig ist, ihn vor dem Alleinsein körperlich und geistig zu fordern und ihm eine sichere, ruhige Umgebung zu bieten. Hunde, die gut auf das Alleinsein vorbereitet wurden, kommen besser damit zurecht, jedoch ist diese Rasse nicht für ein Leben mit häufigem Alleinsein geeignet.