Landseer

Herkunft Landseer

Britische Fischer haben den Landseer aus seinem Heimatgebiet in Neufundland mit nach England gebracht. Man glaubt allerdings, dass baskische Walfänger lange vor den Briten auf ihren Fangfahrten in Neufundland überwintert haben und wie es auf den Schiffen früher üblich gewesen ist, ihre Hunde dabei hatten. Denn der Landseer hat eine Ähnlichkeit mit dem spanischen Pyrenäenhund und dem Pyrenäenberghund.

Dem englischen Maler Edwin Landseer hat der Hund so gut gefallen, dass er auf vielen Bildern den Hund gemalt hat, dadurch ist die Rasse bekannt geworden und der ursprüngliche Name Newfoundland Dog änderte sich Landseer Dog. Von der FCI ist der Landseer unter der Nr. 226 im Jahr 1960 als eigenständige Rasse anerkannt worden.

Größe

Der Rüde erreicht eine Größe von 72 bis 80 cm und hat ein Gewicht von 60 bis 75 kg. Die Hündin wird 67 bis 72 cm groß mit einem Gewicht zwischen 50 und 55 kg.

Aussehen

Das Fell des Landseers hat die Grundfarbe weiß mit schwarzen Platten. Der Kopf ist schwarz mit eine weißen Blesse. Er hat ein Deckhaar, dass mit der Unterwolle durchsetzt ist und mittelgroße, dreieckige Hängeohren.

Wesen

Er arbeitet selbständig und hat einen angeborenen Schutz- und Wachtrieb. Er braucht eine nachhaltige und konsequente Erziehung. Er wird als Therapie- oder als Wasserrettungshund gebraucht. Er ist wachsam, ruhig und ein guter Begleithund. Fremden gegenüber verhält er sich reserviert. Er hat ein freundliches und angenehmes Wesen und ist ein idealer Familienhund.