
Herkunft Norwegischer Buhund
Das norwegische Wort Bu kann man mit Hütte oder Bauernhof übersetzen. Dieser Name der Rasse ist seit dem 17. Jahrhundert bekannt. In einem Wikingergrab aus dem 9. Jahrhundert hat man Knochen dieses Hundetyps gefunden.
Die Hunde sind früher von den Bauern in Norwegen als Wachhunde für Haus und Hof, zum Hüten des Viehs und für die Jagd gebraucht worden. Die FCI hat den Buhund im Jahr 1943 als eigenständige Rasse unter der Nr. 237 anerkannt.
Welche Krankheiten kommen bei Norwegischem Buhund häufiger vor?
Der Norwegische Buhund gilt als eine insgesamt robuste und gesunde Hunderasse, kann jedoch zu einigen rassetypischen Erkrankungen neigen. Eine bekannte Erbkrankheit ist die progressive Retinaatrophie (PRA), eine Augenerkrankung, die zur schleichenden Erblindung führen kann. Zudem kann Hüftdysplasie (HD) auftreten, eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks, die zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann. Einige Buhunde sind von epileptischen Anfällen betroffen, deren Ursachen genetisch oder unbekannt sein können. Auch Allergien und Hautprobleme kommen gelegentlich vor, insbesondere durch Umweltfaktoren oder Futterunverträglichkeiten. Regelmäßige tierärztliche Kontrollen und eine sorgfältige Zuchtwahl können helfen, das Risiko dieser Erkrankungen zu minimieren.
Größe
Der Hunde erreicht eine Größe von 41 bis 46 cm und hat ein Gewicht zwischen 12 bis 18 kg.
Aussehen
Er hat ein dickes, hartes, glatt anliegendes Haar, das eine dichte Unterwolle besitzt. Die Farbe des Fells kommt ist weizenfarben in unterschiedlichen Schattierungen, aber auch in schwarz vor. Er aufrecht stehende, mittelgroße Stehohren. Die Rute wird eingerollt über dem Rücken getragen.
Charakter & Wesen
Sein einziger Nachteil ist er bellt gern. Aber sonst ist er für die meisten Aufgabe sehr gut geeignet. Er möchte immer beschäftigt werden, ist freundlich, verspielt und trotzdem wachsam. Auch als Familienhund ist er sehr kinderlieb.
Ist der Norwegische Buhund ein guter Familienhund?
Der Norwegische Buhund ist ein freundlicher, intelligenter und aktiver Hund, der sich gut als Familienhund eignet. Er ist anhänglich, kinderfreundlich und sehr sozial, braucht jedoch eine konsequente Erziehung, da er eigenständig und willensstark sein kann.
Aufgrund seiner Wachsamkeit neigt er dazu, viel zu bellen, was in einer Wohnumgebung berücksichtigt werden sollte. Seine enge Bindung zu seinen Menschen macht ihn ungern allein, weshalb er sich vorwiegend für Familien eignet, die viel Zeit mit ihm verbringen können.
Er versteht sich in der Regel gut mit anderen Haustieren, wenn er früh sozialisiert wird. Durch seine lebhafte Art passt er besonders zu aktiven Familien, die ihm genügend Bewegung (wie z.B. bei Hundesport, Canicross) und geistige Beschäftigung bieten.
Wie viel Bewegung benötigt ein Norwegischer Buhund?
Der Norwegische Buhund wurde als vielseitiger Arbeitshund gezüchtet und benötigt daher viel Bewegung und geistige Auslastung. Tägliche lange Spaziergänge, Laufen, Wandern oder Hundesportarten wie Agility oder Obedience sind ideal für ihn.
Mindestens zwei Stunden intensive Beschäftigung pro Tag sind notwendig, um ihn körperlich und geistig auszulasten. Da er eine hohe Intelligenz besitzt, sollte er auch mit Denkaufgaben, Suchspielen oder Gehorsamstraining gefordert werden. Ein unterforderter Buhund kann sich unerwünschte Verhaltensweisen wie exzessives Bellen oder Unruhe angewöhnen.
Er eignet sich daher besonders für aktive Menschen oder Familien, die ihn in ihren Alltag integrieren und ausreichend beschäftigen können.
Norwegischer Buhund Krankenversicherung
Die lebhaften Buhunde haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen größeres Risiko Gelenkerkrankungen zu erleiden, die durch einen Tierarzt behandelt werden müssen.
Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.