Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) Katzen-Krankheit

Die polyzystische Nierenerkrankung (PKD) ist eine genetisch bedingte Erkrankung, die bei Katzen auftritt und durch die Bildung von Zysten in den Nieren gekennzeichnet ist. Diese Zysten können im Laufe der Zeit wachsen und die Nierenfunktion beeinträchtigen, was letztendlich zu Nierenversagen führen kann.

Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) Katzen Ursache

PKD wird durch ein autosomal-dominantes Gen verursacht. Das bedeutet, dass nur ein Elternteil das Gen tragen muss, damit die Nachkommen die Krankheit entwickeln. Besonders häufig tritt PKD bei Perserkatzen und ihren Kreuzungen auf, aber auch andere Rassen wie Maine Coon, Britisch Kurzhaar und Scottish Fold können betroffen sein.

Ansteckung

Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) ist nicht ansteckend. Es handelt sich um eine Erbkrankheit, die von den Eltern an die Nachkommen weitergegeben wird.

Symptome und Anzeichen Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) Katzen

Die Symptome von PKD können je nach Schweregrad der Erkrankung variieren. In den frühen Stadien zeigen betroffene Katzen oft keine Anzeichen. Mit fortschreitender Erkrankung können folgende Symptome auftreten:

  • Erhöhter Durst und vermehrtes Wasserlassen
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Lethargie und Schwäche
  • Erbrechen
  • Vergrößerte Nieren (fühlbar bei der Untersuchung)
  • Bluthochdruck

Diagnose

Die Diagnose von PKD erfolgt in der Regel durch Ultraschalluntersuchung der Nieren. Ein Gentest kann ebenfalls durchgeführt werden, um das Vorhandensein des PKD-Gens nachzuweisen.

Behandlung und Therapie

Es gibt keine Heilung für Polyzystische Nierenerkrankung (PKD), aber es gibt Behandlungen, die helfen können, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und die Lebensqualität der Katze zu verbessern. Die Behandlung konzentriert sich auf die Kontrolle der Symptome und die Unterstützung der Nierenfunktion. Dazu gehören:

  • Diätmanagement: Eine spezielle Nierendiät kann helfen, die Nierenfunktion zu unterstützen.
  • Medikamente: Medikamente können verschrieben werden, um den Blutdruck zu senken, Erbrechen zu kontrollieren und die Nierenfunktion zu unterstützen.
  • Flüssigkeitstherapie: In fortgeschrittenen Fällen kann eine Flüssigkeitstherapie erforderlich sein, um die Dehydrierung zu bekämpfen.
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen: Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind wichtig, um den Fortschritt der Erkrankung zu überwachen und die Behandlung anzupassen.

Es ist wichtig zu beachten, dass eine frühzeitige Diagnose und Behandlung dazu beitragen können, die Lebensqualität und Lebenserwartung von Katzen mit Polyzystische Nierenerkrankung (PKD) zu verbessern.

Katzen-Krankenversicherung

Eine Katzenkrankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

Mehr Informationen zu Katzen-Krankenversicherungen