
Pudel Herkunft
Diese Hunderasse wird von der FCI unter der Nr. 172 als eigenständige Rasse anerkannt und ist als Ursprungsland Frankreich zugesprochen worden. Am Beginn der Pudelzucht hat es nur den Groß- und Kleinpudel gegeben. Später im 20. Jahrhundert kamen der Zwergpudel und gegen 1990 auch der Toypudel dazu. Früher war der Pudel ein apportierender Jagdhund, der mit seinem speziellen Haarkleid gut die Wasserarbeit erledigen konnte. Heute wird der Pudel, die französische Bezeichnung lautet Caniche, als intelligenter und kinderlieber Familienhund geschätzt.
Werden Pudel oft krank?
Pudel sind im Allgemeinen robuste und gesunde Hunde. Wie bei jeder Rasse können jedoch auch bei Pudeln bestimmte Krankheiten auftreten, wie z.B. Hüftgelenkdysplasie, progressive Retinaatrophie (PRA) oder die von-Willebrand-Krankheit. Durch eine gute Pflege und regelmäßige tierärztliche Untersuchungen kann man das Risiko von Erkrankungen jedoch minimieren.
Pudel Größe
Der Großpudel erreicht eine Größe von 45 bis 62 cm und hat ein Gewicht von 22 kg. Der Kleinpudel erreicht eine Größe zwischen 35 bis 44 cm und wird etwa 12 kg schwer. Der Zwergpudel erreicht eine Größe von 28 bis 34 cm und hat ein Gewicht von ca. 7 kg. Der Toypudel erreicht eine Größe von 25 bis 28 cm und wiegt etwa 5 kg.
Pudel Aussehen
Das Haar des Pudels ist fein, dicht, wollig und gekräuselt. Pudel haaren nicht, das Haar wächst fortwährend und bedarf einer regelmäßigen Schur. Pudel gehören zu den rauhaarigen und langhaarigen Hunden. Die Farbe des Fells kann schwarz, silber, weiß, braun, apricot und rot sein. Der Harlekin-Pudel ist weiß mit schwarzen Platten.
Wesen & Charakter
Pudel sind intelligent, verspielt, sportlich und kinderlieb. Sie sind wachsam und beschützen die Familie. Sie lernen sehr schnell, sind nicht aggressiv, sind menschenbezogen und umgänglich, ihr Verhalten zu Kindern ist unkompliziert und werden gern als Begleithund oder Familienhund gebraucht.
Was für Pudelarten gibt es?
Es gibt vier offizielle Pudelarten, die sich hauptsächlich durch ihre Größe unterscheiden:
- Toypudel: Die kleinste Variante, ideal für Menschen mit wenig Platz.
- Zwergpudel: Etwas größer als der Toypudel, ein guter Kompromiss zwischen Größe und Platzbedarf.
- Kleinpudel: Die mittelgroße Variante, ein beliebter Familienhund.
- Großpudel (Königspudel): Die größte Pudelart, ursprünglich als Apportierhund gezüchtet.
Sind Pudel für Anfänger geeignet?
Pudel können durchaus für Anfänger geeignet sein, da sie als intelligent und lernwillig gelten. Allerdings sollte man sich vor der Anschaffung eines Pudels ausführlich über die Rasse informieren und sich bewusst sein, dass Pudel viel Beschäftigung und Pflege benötigen.
Sind Pudel gute Familienhunde?
Pudel sind im Allgemeinen sehr gute Familienhunde. Sie sind intelligent, verspielt und anhänglich. Sie bauen oft eine enge Bindung zu ihren Familienmitgliedern auf und sind in der Regel auch kinderfreundlich. Allerdings sollte man beachten, dass Pudel sensible Tiere sind und eine konsequente Erziehung benötigen.
Müssen alle Pudel zum Friseur?
Ja, alle Pudel müssen regelmäßig zum Friseur. Das Fell des Pudels wächst kontinuierlich und muss daher regelmäßig geschoren werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Zudem ist die Schur auch aus hygienischen Gründen wichtig. Wie oft ein Pudel zum Friseur muss, hängt von der Fellbeschaffenheit und der Frisur ab, die man sich für seinen Hund wünscht.
Pudel Krankenversicherung
Pudel sind anfällig für Augenerkrankungen oder die von-Willebrand-Krankheit, die ggf. durch teure Behandlungen kuriert werden müssen. Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.