Herkunft Vizsla
Diese ungarische Hunderasse wird von der FCI als eigenständige Rassen unter den Nr. 57 u. 239 anerkannt. Es gibt unter der Bezeichnung Magyar Vizsla eine kurzhaarige und eine langhaarige Variante in der Fellstruktur.
Als die Magyaren im 9./10. Jahrhundert das Karpatenbecken besiedelten, haben sie aus ihrer Heimat in Asien diesen Hundetyp mitgebracht, auf Zeichnungen, die in den Stein geritzt sind, ist dieser Hundetyp zu erkennen. Anfang des 20. Jahrhunderts ist der Vizsla aus gelben, ungarischen Jagdhunden nachgezüchtet worden.
Größe
Der Rüde erreicht eine Größe von 58 bis 64 cm und die Hündin wird etwa 54 bis 60 cm groß. Das Gewicht des Hundes liegt zwischen 25 und 35 kg.
Aussehen
Das Fell des kurzhaarigen Typs kommt in den Farbnuancen von semmelgelb bis dunkelgold vor und der drahthaarige Typ ist sandgelb in verschiedenen Tönungen bis zum rostbraunen Gold. Er sollte einen kleinen Bart und ausgeprägte Augenbrauen haben. Beide haben tief angesetzte, unten abgerundete Hängeohren.
Wesen
Er ist als Jagdhund ausdauernd, schnell und fährtensicher. Er ist sensibel, intelligent und anhänglich. Er kann als Therapie- und Rettungshund eingesetzt werden. Er braucht genügend Auslauf und Beschäftigung wie z.B. bei Hundesport. Er ist freundlich und verschmust und kann, wenn er gut ausgelastet ist auch ein guter Hund für die Familie sein.