Xoloitzcuintle

Xoloitzcuintle

Herkunft Xoloitzcuintle

Diese mexikanische Hunderasse wird von der FCI als eigenständige Hunderasse unter der Nr. 234 anerkannt. Der Hund gehört zu den Nackthunden, die weltweit an unterschiedlichen Stellen entstanden sind. Bekannt sind sie seit etwa 4000 Jahren.

Eine Tonfigur, die einen solchen Hund darstellt, datiert auf etwa 1700 v. Chr., ist in Tlatilco, Mexiko, gefunden worden. Auf dem Amerikanischen Kontinent ist dies die älteste Darstellung eines Hundes. Die Übersetzung des Namens bedeutet Hund des Gottes Xolotl. Den gleichen Hund gibt es zuchtbedingt auch mit normaler Behaarung.

Von welchen Krankheiten ist der Xoloitzcuintle häufiger betroffen als andere Hunderassen?

Der Xoloitzcuintle (oder kurz Xolo) ist eine robuste und langlebige Rasse, die aufgrund ihrer natürlichen Entwicklung über Jahrhunderte hinweg wenige genetische Erkrankungen aufweist. Dennoch gibt es einige gesundheitliche Probleme, die bei dieser Rasse häufiger vorkommen als bei anderen Hunden. Darunter sind beispielsweise die folgenden Erkrankungen:

  • Hautprobleme & Akne
    • Besonders bei den haarlosen Xolos ist die Haut empfindlich und anfällig für Pickel, Mitesser, Sonnenbrand und Reizungen.
    • Eine regelmäßige Hautpflege mit Feuchtigkeitscremes oder Sonnencreme schützt vor Trockenheit und Sonnenbrand.
    • Die behaarte Variante hat dieses Problem in der Regel nicht.
  • Zahnanomalien & Zahnverlust
    • Haarlose Xolos haben oft fehlende oder missgebildete Zähne, da das Gen für Haarlosigkeit auch die Zahnentwicklung beeinflusst.
    • Dies kann zu Schwierigkeiten beim Kauen und einer erhöhten Anfälligkeit für Zahnprobleme führen.
    • Eine gute Zahnpflege und regelmäßige Kontrollen sind daher besonders wichtig.
  • Patellaluxation
    • Eine Verschiebung der Kniescheibe, die Schmerzen oder Lahmheit verursachen kann.
    • Kleinere Xolo-Varianten sind besonders betroffen, da kleine Hunde generell anfälliger für diese Erkrankung sind.
    • Ein gesundes Gewicht und angepasste Bewegung helfen, das Risiko zu minimieren.
  • Hüftdysplasie (HD)
    • Obwohl seltener als bei großen Rassen, kann Hüftdysplasie insbesondere bei den größeren Xolos vorkommen.
    • Eine ausgewogene Ernährung und gelenkschonende Bewegung sind wichtig zur Vorbeugung.
  • Autoimmunerkrankungen
    • Aufgrund der empfindlichen Haut neigt der Xolo zu autoimmunen Hauterkrankungen, die Entzündungen oder übermäßige Pigmentveränderungen verursachen können.
    • Eine gesunde Ernährung und die richtige Pflege helfen, das Immunsystem zu stärken und Hautprobleme zu reduzieren.

Größe

Der Standard-Hund erreicht eine Größe von 45 bis 55 cm. Der Mittel-Hund erreicht eine Größe von 35 bis 45 cm. Der Miniatur-Hund erreicht eine Größe von 25 bis 35 cm.

Aussehen

Die Haut ist glatt, weich und elastisch. Die Ohren des Hundes sind etwa 10 cm lang und sehen aus wie Fledermausohren. Die mandelförmigen Augen haben eine schwarze bis gelbe Färbung.

Xoloitzcuintle Charakter & Wesen

Der Hund ist ruhig, freundlich und intelligent und er hat ein großes Anpassungsvermögen. Er ist ein anhänglicher Familienhund und auch ein guter Begleithund.

Xoloitzcuintle Hunde-Krankenversicherung

Kleine Terrier haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen deutlich erhöhtes Risiko Augenerkrankungen zu erleiden, die durch einen Tierarzt behandelt werden müssen.

Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

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