
Herkunft Yorkshire Terrier
Diese britische Hunderasse wird von der FCI als eigenständige Rasse unter der Nr. 86 anerkannt. Seinen Namen hat der Yorkshire Terrier von der Grafschaft bekommen, in der er schon Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet worden ist.
Damals ist es seine Aufgabe gewesen, die Wohnorte frei von Ratten und Mäusen zu halten, denn er wohnte bei den armen Leuten in den nordenglischen Industriestädten. Es wird angenommen, dass an seiner Entstehung verschiedene Rassen, am häufigsten der Sky Terrier, beteiligt gewesen sind.
Für welche Krankheiten sind Yorkshire Terrier anfälliger als andere Hunderassen?
Der Yorkshire Terrier ist eine kleine, aber robuste Hunderasse, die dennoch für bestimmte rassetypische Erkrankungen anfälliger ist.
- Patellaluxation – Diese Erkrankung tritt auf, wenn die Kniescheibe aus ihrer normalen Position springt. Sie kann Schmerzen und Lahmheit verursachen und kommt bei kleinen Hunderassen besonders häufig vor.
- Zahnprobleme – Aufgrund ihres kleinen Kiefers neigen Yorkshire Terrier zu Zahnfehlstellungen, Zahnstein und frühzeitigem Zahnverlust. Regelmäßige Zahnpflege ist wichtig, um Entzündungen und Parodontitis vorzubeugen.
- Trachealkollaps – Der Yorkshire Terrier ist anfällig für einen Trachealkollaps, eine Erkrankung, bei der die Luftröhre instabil wird und teilweise zusammenfällt. Dies äußert sich durch Husten, Atemprobleme und röchelnde Geräusche, besonders bei Aufregung oder Anstrengung.
- Lebershunt (Portosystemischer Shunt, PSS) bei dieser angeborenen Erkrankung wird das Blut nicht richtig durch die Leber geleitet, wodurch Giftstoffe im Körper verbleiben. Symptome können Wachstumsstörungen, Krampfanfälle und Verhaltensänderungen sein.
- Hypoglykämie (Unterzuckerung) besonders bei Welpen kann es zu gefährlichen Unterzuckerungen kommen, wenn sie nicht regelmäßig Nahrung zu sich nehmen. Dies kann zu Schwäche, Zittern oder sogar Bewusstlosigkeit führen.
- Progressive Retinaatrophie (PRA) Diese genetische Augenerkrankung führt zur fortschreitenden Erblindung. Erste Anzeichen sind Nachtblindheit und eine verminderte Sehfähigkeit.
- Morbus Legg-Calvé-Perthes – Eine Erkrankung der Hüfte, bei der die Blutzufuhr zum Oberschenkelkopf gestört ist, was zu Schmerzen und Lahmheit führen kann.
Größe
Der Hund erreicht eine Größe von 22 bis 24 cm und hat ein Gewicht von etwa 2,5 bis 3,5 kg.
Aussehen
Er hat feine, lange, seidig glänzende Haare, die nicht lockig oder gekräuselt sind. Vom Hinterkopf bis zur Rutenspitze ist die Farbe des Fells stahlblau oder dunkelblau. Am Kopf, der Brust und an den Läufen ist er hell tanfarben. Er hat hoch angesetzte, v-förmige Stehohren.
Wesen
Er ist mutig, geschickt, wachsam und sehr selbstbewusst. Er braucht eine konsequente und nachhaltige Erziehung, denn wie in allen Terriern steckt in ihm ein Jagdhund. Weil er keinen Haarwechsel hat, ist er auch ein Hund für den Allergiker. Er ist ein guter Begleit- und Familienhund.