Kontinentaler Zwergspaniel

Kontinentaler Zwergspaniel

Herkunft Kontinentaler Zwergspaniel

Diese Hunderasse aus Belgien und Frankreich wird von der FCI unter der Nr. 77 als eigenständige Rasse anerkannt. Auf Gemälden aus dem 15. Jahrhundert ist dieser Hund bereits abgebildet.

Man glaubt, dass sein Ursprung im Kaiserreich China zu suchen ist. In der Zucht gibt es die Variante Phalene und Papillon, bei Phalene hat der Hund hängende Ohren und bei Papillon stehen die Ohren seitlich wie Schmetterlingsflügel nach oben.

Von welchen Krankheiten ist der Kontinentale Zwergspaniel häufiger betroffen als andere Hunderassen?

Der Kontinentale Zwergspaniel ist eine relativ robuste Hunderasse, neigt jedoch zu einigen rassetypischen Erkrankungen. Häufig betroffen ist er von Patellaluxation, einer Erkrankung, bei der die Kniescheibe aus ihrer normalen Position rutscht, was Lahmheit und Schmerzen verursachen kann. Auch progressive Retinaatrophie (PRA), eine erblich bedingte Augenerkrankung, die zur Erblindung führen kann, tritt gelegentlich auf. Eine weitere typische Erkrankung ist die Mitralendokardiose, eine Herzkrankheit, die vor allem bei älteren Hunden auftritt und zu Herzinsuffizienz führen kann. Zudem besteht ein erhöhtes Risiko für Gebissprobleme, da die kleinen Kiefer oft zu Zahnfehlstellungen oder frühem Zahnverlust neigen.

Größe

Der Hund erreicht eine Größe von 28 cm und hat ein Gewicht zwischen 4 bis 4,5 kg.

Aussehen

Er hat ein langes und seidiges Haar ohne Unterwolle. Die Farbe des Fells ist im Grund weiß und hat farbige Abzeichen. Die farbigen Abzeichen gehen von kastanienrot über braun bis schwarz. Rotbraune Farbtöne können mit schwarzen Haarspitzen kombiniert sein. Überwiegen sollte die weiße Grundfarbe, Abzeichen können über den Kopf und den Körper verteilt sein. Die fransige Rute wird gebogen über den Rücken getragen.

Wesen

Er ist wachsam, lebhaft und verspielt. Er ist robust und geht gern spazieren. Er ist freundlich und ein guter Begleit- und Familienhund.

Sind Kontinentaler Zwergspaniel und Papillon Hunde derselben Rasse?

Ja, der Kontinentale Zwergspaniel und der Papillon gehören zur selben Rasse, die in zwei Varietäten unterteilt ist. Der Unterschied liegt in der Ohrstellung: Der Papillon hat große, stehende Ohren, während der Phalène, die andere Varietät des Kontinentalen Zwergspaniels, hängende Ohren besitzt. Beide Varianten haben das gleiche Temperament und stammen von kleinen europäischen Gesellschaftshunden ab. Sie werden unter dem gleichen Rassestandard geführt und können sogar in einem Wurf gemeinsam vorkommen. Somit handelt es sich um eine Rasse mit zwei verschiedenen Erscheinungsformen.

Ist der Kontinentale Zwergspaniel ein guter Familienhund?

Der Kontinentale Zwergspaniel ist ein ausgezeichneter Familienhund, wenn er richtig sozialisiert wird. Er ist intelligent, verspielt und anhänglich, was ihn zu einem angenehmen Begleiter für Kinder und Erwachsene macht.

Aufgrund seiner geringen Größe sollte er jedoch mit kleinen Kindern nur unter Aufsicht interagieren, um unbeabsichtigte Verletzungen zu vermeiden. Er liebt es, in die Aktivitäten seiner Familie eingebunden zu werden, braucht aber auch ausreichend geistige und körperliche Beschäftigung. Dank seines freundlichen Wesens versteht er sich oft gut mit anderen Haustieren, sofern eine langsame Gewöhnung erfolgt.

Sind Kontinentale Zwergspaniel für Anfänger geeignet?

Ja, der Kontinentale Zwergspaniel ist grundsätzlich für Anfänger geeignet, da er intelligent, lernwillig und anpassungsfähig ist. Er benötigt jedoch eine konsequente, aber liebevolle Erziehung, um unerwünschtes Verhalten zu vermeiden. Seine hohe Intelligenz kann dazu führen, dass er schnell schlechte Angewohnheiten entwickelt, wenn er nicht richtig geführt wird.

Zudem braucht er regelmäßige Beschäftigung wie z.B. mit Hundesport und geistige Förderung, um ausgeglichen zu bleiben. Wer bereit ist, sich mit den Bedürfnissen der Rasse auseinanderzusetzen, kann mit einem Kontinentalen Zwergspaniel einen treuen und lebhaften Begleiter finden.

Papillion Krankenversicherung

Kleine Spaniels haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen größeres Risiko Augen-, Herz- oder Gebisserkrankungen zu erleiden, die ggf. durch teure Operationen kuriert werden müssen.

Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.

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