
Kleiner Münsterländer Herkunft
Dem deutschen Züchter Löns ist es gelungen den kleinen Vorstehhund in den Jahren von 1925 bis 1936 durch strenge Zuchtwahl zu einem gültigen Standard zu verhelfen. In Frankreich, Schweden und Norwegen ist der Hund, vom Züchter Löns als Heidewachtel bezeichnet, am meisten verbreitet. Er wird von der FCI unter der Nr. 102 als eigenständige Rasse anerkannt.
Für welche Krankheiten sind Kleine Münsterländer anfällig?
Kleine Münsterländer können anfällig für Hüftdysplasie, Augenkrankheiten wie Katarakte und Epilepsie sein. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen helfen, diese Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung tragen zur Vorbeugung bei.
Kleiner Münsterländer Größe
Der Rüde erreicht eine Größe von 50 bis 56 cm und die Hündin wird etwa 50 bis 54 cm groß. Das Gewicht des Hundes liegt zwischen 18 und 25 kg.
Kleiner Münsterländer Aussehen
Er hat ein glattes, dichtes, mittellanges Haar, das auch leicht
gewellt sein kann. Bei dem Fell ist die Grundfarbe weiß oder
schimmelfarbig mit Platten oder braunen Tupfen, aber auch
mit einem braunen Mantel und lohfarbige Abzeichen. An den
Vorder- und Hinterläufen gibt es längere Haare und die Rute
mit langer Fahne wird flach getragen.
Kleiner Münsterländer Wesen
Er wird als Vorstehhund, zur Wasserjagd und zum Apportieren eingesetzt. Er ist intelligent, temperamentvoll, mutig und folgsam. Er hat einen ausgeprägten Jagdtrieb und braucht viel Bewegung. Er ist menschenfreundlich und hat eine gute soziale Bindung zu seinem Herrn.
Kleiner Münsterländer vs. Großer Münsterländer
Kleiner und Großer Münsterländer sind beides beliebte Jagdhunderassen in Deutschland. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in Größe und Fellfarbe, weisen aber auch einige charakterliche Unterschiede auf.
Größe und Gewicht:
- Kleiner Münsterländer: Widerristhöhe von 50-56 cm und Gewicht von 18-25 kg.
- Großer Münsterländer: Widerristhöhe von 60-65 cm und Gewicht von 25-30 kg.
Fellfarbe:
- Kleiner Münsterländer: Braune oder rotbraune Farbe mit weißen Abzeichen.
- Großer Münsterländer: Schwarz-weiß oder braun-weiß, wobei die Übergänge oft ineinander verlaufen und gesprenkelt wirken (sogenannte „Tigerschecken“).
Wesen:
- Kleiner Münsterländer: Gilt als sensibler, anhänglicher und kinderfreundlicher. Er ist intelligent und lernwillig, braucht aber eine sanfte und konsequente Erziehung.
- Großer Münsterländer: Ist ebenfalls intelligent und lernwillig, aber auch etwas temperamentvoller und selbstständiger. Er braucht eine konsequente Führung und viel Bewegung.
Weitere Unterschiede:
- Jagdliche Eigenschaften: Beide Rassen sind passionierte Jagdhunde mit ausgezeichneten Vorsteh- und Apportiereigenschaften. Der Große Münsterländer wird aufgrund seiner Größe und Ausdauer oft für die Arbeit im Feld und im Wasser eingesetzt, während der Kleine Münsterländer vielseitiger einsetzbar ist.
- Lebenserwartung: Die Lebenserwartung beider Rassen ist ähnlich und liegt bei etwa 12-15 Jahren.
Wie viel Bewegung braucht ein Kleiner Münsterländer?
Der Kleine Münsterländer ist ein sehr aktiver Hund, der täglich viel Bewegung benötigt. Mindestens eine bis zwei Stunden körperliche Aktivität sind erforderlich, idealerweise in Form von Spaziergängen, Lauf- oder Apportierspielen. Er ist ein energiegeladener Jagdhund, der sowohl körperliche als auch geistige Auslastung braucht.
Wie stark haart ein Kleiner Münsterländer?
Der Kleine Münsterländer hat ein mittellanges, dichtes Fell, das regelmäßig gepflegt werden muss. Er haart das ganze Jahr über mäßig, besonders während des Fellwechsels im Frühling und Herbst. Häufiges Bürsten hilft, lose Haare zu entfernen und das Fell gesund zu halten.
Ist der Kleine Münsterländer ein Familienhund?
Ja, der Kleine Münsterländer ist ein sehr familienfreundlicher Hund. Er ist sanft, lebendig und anhänglich, liebt es, Zeit mit seiner Familie zu verbringen und ist gut mit Kindern und anderen Haustieren verträglich. Aufgrund seiner aktiven Natur sollte er jedoch in eine aktive Familie passen.
Münsterländer Hunde-Krankenversicherung
Kleine und Große Münsterländer können Erkrankungen des Gelenk-Apparats wie z.B. Dysplasie erleiden, die ggf. durch teure Operationen korrigiert werden müssen.
Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.