
Herkunft Lakeland Terrier
Die Heimat des Lakeland Terriers liegt in einem Seengebiet im Norden Englands. Für die Fuchsjagd haben die Farmer einen kleinen Hund gebraucht und man kreuzte den Old English Black and Tan Terrier mit dem Bedlington Terrier und später den Border Terrier. Seinen Namen erhielt der Lakeland Terrier im Jahre 1912 und die Anerkennung der Rasse durch den Kennel Club im Jahr 1928. Er wird von der FCI unter der Nr. 70 als eigenständige Rasse anerkannt.
Für welche Krankheiten sind Lakeland Terrier anfälliger als andere Hunderassen?
Der Lakeland Terrier ist eine insgesamt robuste und langlebige Hunderasse, dennoch sind einige genetisch bedingte oder rassetypische Erkrankungen bekannt:
- Lens Luxation (Linsenluxation) – Eine Augenerkrankung, bei der sich die Linse im Auge verschiebt. Dies kann zu Glaukom und Erblindung führen.
- Glaukom (Grüner Star) – Ein erhöhter Augeninnendruck, der unbehandelt zur Erblindung führen kann.
- Progressive Retinaatrophie (PRA) – Eine degenerative Erkrankung der Netzhaut, die langsam zur Erblindung führt.
- Hüftdysplasie (HD) – Eine Fehlbildung des Hüftgelenks, die zu Arthrose und Bewegungseinschränkungen führen kann.
- Patellaluxation – Eine Erkrankung, bei der die Kniescheibe aus ihrer Position rutscht, was Lahmheit und Schmerzen verursacht.
- Morbus Addison – Eine hormonelle Erkrankung, bei der die Nebennieren nicht genug Kortisol produzieren, was zu Schwäche, Gewichtsverlust und Magen-Darm-Problemen führen kann.
- Allergien und Hautprobleme – Einige Lakeland Terrier neigen zu Hautirritationen und Allergien, die durch Umweltfaktoren oder Futter ausgelöst werden können.
Größe
Der Hund erreicht eine Größe von etwa 38 cm und hat ein Gewicht von 7 bis 8 kg.
Aussehen
Der Hund hat ein dichtes Drahthaar mit weicher Unterwolle. Das Fell kommt in den Farben rot, weizenfarbig, schwarz und lohfarben bis zu rot marmoriert, blau, braun oder ganz schwarz vor. Er hat kleine Ohren, die nach vor gekippt getragen werden.
Wesen
Der Hund ist ausdauernd, temperamentvoll und unternehmungslustig. Er ist wachsam und selbstbewusst, manchmal etwas eigensinnig und braucht eine nachhaltige, aber geduldige Erziehung. Er braucht Bewegung und Auslauf, springt aber auch gern zum Schwimmen ins Wasser. Er ist verspielt, fröhliche und kinderfreundlich und deshalb als Familienhund sehr gut geeignet.