
Herkunft Scottish Terrier
Diese britische Hunderasse wird von der FCI unter der Nr. 73 als eigenständige Rasse anerkannt. Der Scottish Terrier soll schon sehr alt sein, aber der heutige Typ ist erst Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet worden. Zu den vier schottischen Terrier-Rassen gehört der Skye Terrier, der West Highland Terrier und der Cairn Terrier, sie sind ursprünglich als Jagdgebrauchshunde gezüchtet worden.
Von welchen Krankheiten ist der Scottish Terrier häufiger betroffen als andere Hunderassen?
Der Scottish Terrier ist eine robuste Rasse, neigt jedoch zu einigen rassetypischen Erkrankungen. Eine bekannte Krankheit ist der Scottie Cramp, eine neurologische Störung, die unkontrollierte Muskelkrämpfe nach Anstrengung verursacht, aber nicht schmerzhaft ist. Zudem sind Scottish Terrier anfällig für Blasenkrebs (transitional cell carcinoma, TCC), der in dieser Rasse häufiger vorkommt als bei anderen Hunden. Auch von-Willebrand-Krankheit, eine Blutgerinnungsstörung, kann auftreten und zu verstärkten Blutungen führen. Zudem kommen Allergien und Hautprobleme aufgrund ihrer empfindlichen Haut vor.
Größe
Der Hund erreicht eine Größe von 25 bis 28 cm und hat ein
Gewicht zwischen 8 bis 11 kg.
Aussehen
Er hat ein dichtes, drahtiges, anliegendes doppeltes Haarkleid mit einem wetterfesten rauem Deckhaar. Die Farbe des Fells ist schwarz, weizenfarben oder gestromt. Klein, dünn und spitz sind die Ohren, die aufrecht getragen werden.
Charakter & Wesen
Er ist wachsam, intelligent, arbeitsfreudig und manchmal etwas eigensinnig. Er braucht eine konsequente Erziehung, ist aber ein treuer, sanfter und kinderfreundlicher Hund. Er wandert gern und möchte auch beschäftigt werden.
Ist der Scottish Terrier ein guter Familienhund?
Der Scottish Terrier kann ein guter Familienhund sein, benötigt aber eine konsequente Erziehung. Er ist mutig, eigenständig und loyal, aber auch manchmal stur, weshalb er nicht für jede Familie geeignet ist. Mit älteren Kindern, die seinen Charakter respektieren, kommt er meist gut zurecht, während er für kleine Kinder weniger geeignet ist.
Er entwickelt eine enge Bindung zu seiner Familie, kann aber gegenüber Fremden reserviert sein. Eine frühe Sozialisation und klare Regeln helfen, ihn zu einem angenehmen Begleiter zu machen. Sein Jagdtrieb erfordert zudem eine gute Führung, besonders im Umgang mit kleineren Haustieren.
Haaren Scottish Terrier?
Scottish Terrier haaren nur sehr wenig, da sie ein dichtes, drahtiges Fell mit einer weichen Unterwolle besitzen. Ihr Fell wächst kontinuierlich und muss daher regelmäßig getrimmt werden, um Verfilzungen zu vermeiden und abgestorbene Haare zu entfernen.
Durch das regelmäßige Trimmen verliert der Hund kaum Haare im Haushalt. Ein wöchentlicher Bürstvorgang hilft, das Fell sauber und gepflegt zu halten. Aufgrund seiner Fellstruktur gilt der Scottish Terrier als relativ pflegeintensiv, benötigt aber dennoch keinen übermäßigen Aufwand.
Wie viel Bewegung benötigt ein Scottish Terrier?
Der Scottish Terrier benötigt täglich moderate Bewegung, um gesund und ausgeglichen zu bleiben. Zwei bis drei Spaziergänge am Tag sowie geistige Beschäftigung sind ideal für diese intelligente Rasse. Aufgrund seines Jagdtriebs sollte er nur in gesicherten Bereichen frei laufen oder an der Leine geführt werden.
Er liebt es, Aufgaben zu erledigen, und profitiert von Hundesportarten wie Agility oder Suchspielen. Trotz seiner kompakten Größe ist er ausdauernd und freut sich über aktive Unternehmungen mit seiner Familie. Zu wenig Bewegung kann zu Langeweile und unerwünschtem Verhalten führen.
Terrier Hunde Krankenversicherung
Diese schottischen Terrier haben ein im Vergleich zu anderen Hunderassen deutlich erhöhtes Risiko neurologische oder Blutgerinnungsstörung zu erleiden, die durch einen Tierarzt behandelt werden müssen.
Eine Hunde-Krankenversicherung kann helfen, unerwartete Tierarztkosten zu decken. Sie übernimmt je nach Tarif Behandlungen, Operationen und Medikamente.