Welsh Corgi Pembroke

Welsh Corgi Pembroke

Herkunft Welsh Corgi Pembroke

Diese britische Hunderasse wird von der FCI als eigenständige Rasse unter der Nr. 39 anerkannt. Der Pembroke soll ebenso wie der Cardigan bereits im 10. Jahrhundert in Wales gelebt haben. Bekannt ist er als Hütehund seit dem 12. Jahrhundert und er soll auch von den walisischen Hütehunden abstammen.

Im Märchen soll er Elfen als Reittier gedient haben, weil auf seinem Rücken Markierungen in seinem Fell sind, die die Ähnlichkeit eines Sattels haben.

Größe

Der Hund erreicht eine Größe von etwa 25 bis 31 cm und hat ein Gewicht zwischen 10 und 12 kg.

Aussehen

Er hat ein gerades Haar von mittlerer Länge und eine dichte Unterwolle. Das Fell kommt in den Farben rot, schwarz und rot gemischt mit weißen Abzeichen und zobelfarben. Er hat mittelgroße Stehohren.

Welsh Corgi Pembroke Wesen

Er ist aktiv, mutig und selbstbewusst und braucht eine konsequente Erziehung. Er ist wachsam und eigensinnig und will immer ausreichend beschäftigt werden. Er ist anhänglich, kinderfreundlich und kann ein guter Begleit- und Familienhund sein. Außerdem ist er der Lieblingshund der verstorbenen Britischen Königin bzw. des britischen Königshauses.

Ist ein Corgi ein Anfängerhund?

Ein Welsh Corgi Pembroke kann für Anfänger geeignet sein, wenn sie bereit sind, sich intensiv mit der Erziehung und den Bedürfnissen der Rasse auseinanderzusetzen. Corgis sind intelligente, lernwillige Hunde, die jedoch eine konsequente Führung benötigen, da sie manchmal stur sein können.

Als ehemalige Hütehunde haben sie einen ausgeprägten Arbeitswillen und neigen dazu, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Ohne klare Regeln und ausreichende Beschäftigung können sie unerwünschtes Verhalten entwickeln, wie übermäßiges Bellen oder das Hüten von Menschen.

Für Ersthundebesitzer, die sich über die Rasse gut informieren und bereit sind, Zeit in Erziehung und Training zu investieren, kann ein Corgi jedoch ein toller Begleiter sein.

Sind Corgis gute Familienhunde?

Corgis sind freundliche, aufgeschlossene Hunde, die sich gut als Familienhunde eignen, wenn sie richtig sozialisiert werden. Sie sind verspielt und anhänglich, kommen gut mit Kindern zurecht und genießen es, Teil des Familienlebens zu sein. Allerdings sollten Kinder lernen, respektvoll mit dem Hund umzugehen, da Corgis aufgrund ihres Hüteinstinkts manchmal in die Beine zwicken können.

Sie sind sehr menschenbezogen und mögen es nicht, längere Zeit alleine zu sein. Zudem neigen sie zum Bellen, was in einer geräuschempfindlichen Umgebung berücksichtigt werden sollte. Mit ausreichend Beschäftigung und konsequenter Erziehung kann ein Corgi jedoch ein wunderbarer Familienhund sein.

Wie viel Auslauf brauchen Corgis?

Trotz ihrer kurzen Beine haben Welsh Corgi Pembroke einen hohen Bewegungsdrang und benötigen täglich mindestens 1–2 Stunden Auslauf. Sie wurden als Hütehunde gezüchtet und haben viel Energie, die sie durch Spaziergänge, Spielzeiten und geistige Beschäftigung abbauen müssen.

Neben körperlicher Aktivität sind auch mentale Herausforderungen wie Gehorsamstraining, Suchspiele oder Hundesport wichtig, um sie auszulasten. Ein unterforderter Corgi kann unerwünschtes Verhalten entwickeln, wie übermäßiges Bellen oder das Kauen an Gegenständen.

Da sie zu Übergewicht neigen, ist eine Kombination aus Bewegung und ausgewogener Ernährung essenziell für ihre Gesundheit. Regelmäßige abwechslungsreiche Aktivitäten halten den Corgi fit und geistig zufrieden.