
Herkunft Coton de Tulear
Vermutlich sind die Vorfahren des Hundes schon vor Jahrhunderten mit französischen Soldaten oder Verwaltungsbeamten in den Süden von Madagaskar gelangt. Nur die gut betuchten Einwohner von Tulear konnten sich diesen Schoßhund leisten. Die Coton de Tuléar Rasse ist verwandt mit dem Bichon Frisé, dem Bologneser, dem Malteser und dem Havaneser. Er wird von der FCI unter der Nr. 283 als eigenständige Rasse anerkannt.
Größe
Der Hund erreicht eine Größe von 25 bis 30cm und ein Gewicht von 3,5 bis 7 kg.
Aussehen
Das Fell ist weiß, aber eine Mischung von weißen und falbfarbenen Haaren wird toleriert. Es ist weich und flauschig und es muss immer gut gepflegt werden. Das Fell hat keine Unterwolle und die hoch am Kopf angesetzten Ohren verschwinden fast im wuscheligen Fell.
Coton de Tulear Wesen
Der Hund ist ausgeglichen und umgänglich mit Mensch und Tier. Er hat ein fröhliches Wesen und eignet sich sehr gut als Haus- und Familienhund. Dieser Schoßhund lässt sich gut erziehen, aber trotzdem sollte man ihm genügend Aufgaben und Beschäftigung verschaffen.
Wie viel Auslauf braucht ein Coton de Tuléar?
Der Coton de Tuléar hat einen moderaten Bewegungsbedarf und benötigt täglich etwa 30 bis 60 Minuten Auslauf. Spaziergänge, Spieleinheiten und geistige Beschäftigung sind wichtig, um ihn ausgeglichen und zufrieden zu halten.
Er ist kein Hochleistungssportler, genießt aber aktive Unternehmungen mit seiner Bezugsperson. Hundesportarten wie Agility oder Intelligenzspiele können ihn zusätzlich fordern. Trotz seiner kleinen Größe sollte er nicht nur in der Wohnung gehalten werden, sondern regelmäßig die Möglichkeit zum Laufen und Erkunden haben.
Kann ich meinen Coton de Tuléar alleine lassen?
Der Coton de Tuléar ist stark auf seine Menschen bezogen und bleibt nur ungern alleine. Längere Trennungen können zu Stress oder Trennungsangst führen, wenn er nicht frühzeitig daran gewöhnt wird.
Mit geduldigem Training kann er lernen, für einige Stunden allein zu bleiben, sollte aber nicht regelmäßig für lange Zeit alleine sein. Spielzeug oder Beschäftigungsmöglichkeiten können helfen, ihm das Alleinsein zu erleichtern. Wer häufig außer Haus ist, sollte überlegen, ob diese Rasse die richtige Wahl ist.