Windhunde. Langhaarige oder befederte Windhunde, Rauhhaarige Windhunde und kurzhaarige Windhunde

Windhunde
Windhunde, früher auch als Windspiele bezeichnet, sind hochgewachsene, meist schlanke Hetzhunde, die ihre Beute vor allem mithilfe ihres Sehvermögens jagen. Ihre ursprüngliche Aufgabe bestand darin, flüchtendes Wild wie Hasen, Füchse oder Rehe im Lauf einzuholen. Nach dem Geparden gehören Windhunde zu den schnellsten Landtieren der Welt.
Der Begriff „Windhund“ leitet sich ursprünglich von „wendischer Hund“ ab, was auf eine Herkunft aus dem slawischen Raum hindeutet. Die heute oft angenommene Verbindung zum Wort „Wind“ (im Sinne von Luftzug) ist hingegen ein Beispiel für eine volkstümliche Umdeutung der Bezeichnung.
- Irischer Wolfshund
- Italienisches Windspiel
- Kazakh Tazy
- Magyar Agár
- Saluki
- Sloughi
- Whippet
Jagd, Sport & Hunderennen
Windhunde wurden speziell für die Jagd auf Sicht gezüchtet, das bedeutet, dass sie ihre Beute nicht durch den Geruchssinn, sondern mit ihren scharfen Augen aufspüren und verfolgen. Während sie in vielen Ländern außerhalb Europas sowie in einigen europäischen Regionen wie Spanien, Russland und Irland noch aktiv für die Jagd, insbesondere die Hasenhetze, eingesetzt werden, hat sich ihre Nutzung in anderen Gebieten verändert.
Heute werden Windhunde in den meisten europäischen Ländern hauptsächlich als Haus- und Begleithunde gehalten. Zudem nehmen sie an Freizeit- und Sportveranstaltungen wie Coursings und Hunderennen teil. In englischsprachigen Ländern gibt es kommerzielle Windhundrennen, bei denen vor allem Greyhounds und Whippets zum Einsatz kommen.
