Hunderassen FCI Gruppe 8

Apportierhunde, Stöberhunde und Wasserhunde

Apportierhunde 

Retriever, auch als Apportierhunde bekannt, sind Jagdhunde, die dazu ausgebildet sind, erlegtes Nieder- oder Federwild aufzuspüren und zum Jäger zurückzubringen. Dieser Vorgang wird als Apportieren bezeichnet. Der Name „Retriever“ leitet sich vom englischen Verb „to retrieve“ [rɪˈtriːv] ab, das „zurückholen“ oder „apportieren“ bedeutet.

Stöberhunde

Stöberhunde sind Jagdhunde, die eigenständig und systematisch in dichtem Bewuchs oder Schilf nach Hoch- oder Niederwild suchen. Dabei durchstreifen sie unübersichtliches Gelände außerhalb des direkten Einflusses des Hundeführers. Sobald sie Wild aufspüren, geben sie spurlaut Laut und treiben es in Richtung der wartenden Jäger. Dieses Verhalten beruht auf einem natürlichen Instinkt, den sie von ihren Vorfahren, den Wölfen, geerbt haben.

Wasserhunde

Als Wasserhunde bezeichnet man Haushunde, die besonders für die Arbeit im Wasser geeignet sind und von Fischern sowie Jägern genutzt werden. Charakteristisch für diese Hunde ist ihr oft dunkles, gelocktes Fell, das sie vor Nässe und Kälte schützt.