Hunderassen FCI Gruppe 6

Laufhunde, Schweisshunde und verwandte Rassen

Schweißhund

Ein Schweißhund zeichnet sich durch außergewöhnlich guten Geruchssinn, Geduld, ausgeprägte Wesensfestigkeit sowie eine hohe Spur- und Finderwilligkeit aus. Ein gut ausgebildeter Schweißhund kann beispielsweise auch am nächsten Tag nach einer Verletzung und bei schlechtem Wetter wie Regen das Wild nach stundenlanger Suche über mehrere Kilometer hinweg aufspüren und stellen.

Damit der Hund auch mit wenig oder gar keinem sichtbaren Schweiß arbeiten kann, muss er in der Lage sein, Kaltfährten zu verfolgen. Darüber hinaus wird er für anspruchsvollere Aufgaben, wie das Arbeiten mit dem Fährtenschuh, entsprechend ausgebildet.

Laufhund

Ein Laufhund ist ein Jagdhund, der dazu eingesetzt wird, Wild über große Entfernungen zu verfolgen. Diese Hunde zeichnen sich durch einen ausgezeichneten Geruchssinn aus, der es ihnen ermöglicht, einer Fährte präzise zu folgen. Sie kommen häufig bei Parforcejagden und Schleppjagden zum Einsatz, weshalb sie auch als Parforcehunde bezeichnet werden. Laufhunde jagen meist in Gruppen, sogenannten Meuten, in denen mehrere Hunde gemeinsam auf die Jagd gehen.