Hunderassen FCI Gruppe 2

Pinscher und Schnauzer – Molossoide – Schweizer Sennenhunde und andere Hunderassen.

Deutscher Pinscher spielt

Pinscher

Eine Theorie besagt, dass der Pinscher zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus England auf den Kontinent kam. Der Züchter H.G. Reichenbach berichtete 1836 von einem „glatten Pinscher“, der in Deutschland als „nette Hunderasse“ den Mops verdrängte. Der österreichische Kynologe Emil Hauck erklärte, dass der Pinscher früher weit verbreitet war, jedoch nicht beachtet wurde, und besonders in Süddeutschland und Österreich populär war.

Der Name „Pinscher“ leitet sich vom englischen Verb „to pinch“ (kneifen, zwicken) ab. Das englische Substantiv „pincher“ bezeichnet zwar keinen Hundetyp, wird jedoch als Eigenname für Hunde verwendet. Die heute auch in anderen Sprachen verwendete Bezeichnung „Pinscher“ stammt ursprünglich aus dem Deutschen.



zwergschnauzer ambiente

Schnauzer

Schnauzer sind rauhaarige Hunde, die durch ihren markanten Schnauzbart und die dichten Augenbrauen auffallen. Es gibt drei verschiedene Größen: den Riesenschnauzer, den Mittel- oder Standard-Schnauzer und den Zwergschnauzer. Ursprünglich wurde der kleinere Schnauzer vor allem in Süddeutschland als Stallhund eingesetzt, wo er geschickt Ratten und Mäuse jagte, was ihm den Spitznamen „Rattler“ einbrachte.

Als der Pinscher-Schnauzer-Klub 1895 gegründet wurde, wurde er als rauhaariger Pinscher eingestuft. Das Fell des Schnauzers ist drahtig und fest, mit einer dichten Decke und mittelhartem Haar an den Beinen sowie am Bart und den Augenbrauen. Alle drei Größenvarianten kommen in den Farben schwarz und pfeffer-salz vor, während der Riesenschnauzer und Zwergschnauzer auch in schwarz-silber erhältlich sind. Der Zwergschnauzer kann zusätzlich auch in weiß gezüchtet werden.

Molosser

Der Begriff Molosser bezieht sich in der Kynologie auf schwere, muskulöse Hundetypen. In der FCI-Systematik werden molossoide Rassen auch als „doggenartige Hunde“ bezeichnet und sind in Gruppe 2, Sektion 2.1 eingeordnet. Eine weitere übliche Bezeichnung ist „Hunde vom Mastiff-Typ“.

Der Name „Molosser“ stammt von einem Volk in Epirus, dessen Hirtenhunde später diesen Namen erhielten. Abbildungen aus der Zeit des Volkes der Molosser zeigen große Hunde mit stehenden Ohren. Es wird vermutet, dass die Wachhunde schwarz und die Hirtenhunde weiß waren. Die weite Verbreitung der Molosser könnte darauf zurückzuführen sein, dass die heilige Eiche von Dodona in Epirus stand und die Besucher dieser Stätte auch Hunde zur Zucht mitnahmen.

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